Sendepause

In den letzten zwei Wochen habt Ihr ziemlich wenig von uns gehört, das lag daran, dass wir uns etwas Urlaub gegönnt haben. Angenehmes und Nützliches haben wir verbunden und sind im ganzen Land umhergereist, um auch andere Ecken, außer Buja und Muramvya, von Burundi kennen zulernen.

Los ging unsere Tour in Richtung Kirundo, was im Norden liegt. Dort gibt es einige Seen und ein nettes Haus, das von katholischen Schwestern geführt wird. Das Haus liegt wunderschön direkt an einem großen See. Es gibt natürlich frischen Fisch, okay es gab auch mal ein nicht ganz so frisches Hühnchen – war wahrscheinlich Altersschwäche 🙂 In der Nähe gibt es den sog. Vogelsee. Wir haben es zwar nicht so früh morgens dahin geschafft, aber trotzdem eine schöne Bootstour gehabt und dabei wilde Seerosen und eine richtig schöne Insel gesehen.

Hört sich alles sehr malerisch an, nicht wahr? Von den Benzinproblemen (keine Tankstelle hatte Benzin und auf dem “Schwarz Markt” hätte uns der Liter 2 EUR gekostet) wollen wir diesmal lieber nicht erzählen 😉 Wer mehr von den Abenteuergeschichten hören will, kann uns ja gerne eine Mail schicken.

Nach einem kurzen Wochenende in Muramvya, ging es weiter in den Süden. In Matana schlugen wir unsere Zelte auf und freuten uns über die Gemeinschaft mit Martin und den allabendlichen Siedlerspielen. Martin kommt auch aus Deutschland und ist mit CFI in Matana. Von dort aus ging es an die Faille des Allemands, die Karera Wasserfälle und natürlich an die südlichste Nilquelle, die praktischerweise hier in Burundi liegt – hättest Du das gewusst? In der Nähe der Quelle gibt es heiße Quellen, das war vielleicht herrlich, einfach mal in eine Felsbadewanne mit warmen Wasser zu steigen – ganz burundisch waren nach kürzester Zeit auch ein halbes Dutzend einheimischer Kinder da, die sichtlichen Spaß daran hatten vier Bazungus (Weiße) in dem Wasser zu sehen.

Nun sind wir wieder zurück in Muramvya und freuen uns, da unser Telefon immer noch funktioniert 😉 Leider hat es wieder seit Wochen nicht geregnet, bitte betet doch mit, dass bald wieder Regen fällt, die Menschen hier warten schon sehnsüchtig darauf.

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