So begrüßte man sich gestern hier in Muramvya den ganzen Tag, was so viel wie frohe Ostern heißt.

Wir haben hier einen schönen Tag verbracht.

Am Samstag liefen die letzten Vorbereitungen für das Fest. Wir haben Ostereier gefärbt und Johanna war voll dabei.

Am Ostersonntag dann gab es einen großen Gottesdienst aus allen Gemeinden hier im Umkreis und alle Menschen freuten sich sichtlich an diesem Tag, der uns nach einem etwas trüben Monat viel Sonne schenkte. Viele Kinder wurden während des Gottesdienstes getauft, unter anderem auch das Kind unseres neuen Sprachlehrers.

Der Mann ist griechisch-burundischer Abstammung und somit sind aller erstaunt über das Kind, das eine total helle Haut hat. Ständig mussten wir unsere Haut daneben halten, um wirklich zu zeigen, dass die Hautfarbe fast keinen Unterschied aufweist. 🙂

Zu der anschließenden Tauffeier dieser Familie wurden wir dann auch eingeladen. Nach 2 Colas oder Fantas und einem guten burundischen Mittagessen mit frittierten Bananen, Erbsen, Fleisch, Reis und Salat (könnte man auch in Deutschland essen oder?) haben wir dann den späten Nachmittag noch als Familie genossen, gemeinsam Ostereier und Osterhasen gesucht und gemütlich Kaffee getrunken. Leider fiel das Festessen aus, da Tabea nach einer Woche Grippe noch keinen Geschmack hat und dann ein außergewöhnlich gutes Essen doch etwas sinnlos gewesen wäre. Naja, zum Glück gab es genügend bemalte Eier, die dann die Enttäuschung wieder aufgehoben haben. 🙂