Am 1.Juli ist in Burundi der Unabhängigkeitstag. Wir wollten um 10 Uhr zum Stadion gehen, um die Parade zu sehen. Tja, nur leider war um 10.00 Uhr noch nix los. Wir warteten bis ungefähr 12.oo Uhr und waren um diese Zeit dann dort, um festzustellen, dass wir noch nicht viel verpasst haben. Die Kinder liefen noch ein und der krönende Abschluss bildete die Polizei mit ihrer Parade, für die sie 3 Monate lange geübt haben. Aber das hat nicht viel genutzt, denn von Synchronie kann keine große Rede sein. Selbst unsere Burundier haben gelacht, wenn einige Rechts und Links verwechseln, oder aber einfach nicht hören, wenn sie das Gewehr präsentieren sollen 🙂. Aber gut: Es hat Spaß gemacht zuzusehen und zu sehen, wie die Menge und sozusagen fast ganz Muramvya unterwegs war, den Tag zu feiern.

Wir ließen ihn dann noch mit einem Besucher ausklingen. Die Frau unseres Sprachlehrers ist gerade in Bujumbura und wartet, bis das Baby kommt. Wir haben die Gelegenheit genutzt, ihn einzuladen und gemeinsam zu reden. Der Abend war richtig genial. Wir konnten so unser letztes Jahr Revue passieren lassen und haben gemerkt, wie viel wir voneinander profitiert haben. Er von uns und wir von ihm!